Das geplante Windkraftprojekt der ESWE

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Nach dem Austieg der Stadt Taunusstein im Frühjahr 2013, plant die Stadt Wiesbaden gemeinsam mit der ESWE unbeirrt weiter in einem Joint Venture auf dem Taunuskamm bis zu 30 Windkrafträder zu errichten. Diese sollen eine Nabenhöhe von 140 Metern und damit eine zu erwartenden Gesamthöhe von knapp 200 Metern haben (www.taunus-wind.de). 

Detailliertere Informationen und Karten zu den geplanten Standorten:

1. Themenkarte: Mögliche Standorte der Windkraftanlagen (WKA)
2. Themenkarte: Standorte WKA - Wind in 143m Höhe 10x über 6,75m/s !!!
3. Themenkarte: Standorte WKA - Eigentümer bzw. potientelle Verpächter
4. Themenkarte: Standorte WKA - numeriert
5. Themenkarte: Naturschutz
6. Themenkarte: Forst
7. Geoportal : Windkraft: Wo sich noch neue Anlagen lohnen (per Klick weiter zur Karte, gelb heißt mäßig geeignet)
8.Themenkarte: Trinkwasserschutzgebiete
Bildnachweis: Karten zu 1., 2., 4., 5. und 6. - © Landeshauptstadt Wiesbaden, Umweltamt. Sie finden ebenfalls einen Überblick zu den aktuellen (und geplanten) Windpotenzialkarten inkl. der Artenschutzbewertungen  hier beim Regierungspräsidium Darmstadt.

Nachdem der Widerstand gegen dieses Projekt wohl stärker war, als bei der anfänglich gefahrenen Strategie der "Sparinformation" vielleicht zu erwarten war, haben sowohl die Grünen als auch ESWE mit je einer "Werbebroschüre für das Projekt" nachgelegt.
Für die Tapferen unter unseren Lesern - diese finden Sie hier und hier. Alle anderen lesen besser gleich die faktenorientierte Berichtigung dazu. Herr Steinmetz aus Frankfurt hat sich die Mühe gemacht, die Fakten herauszustellen, vielen Dank.

Einschätzung

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Mit diesem Projekt möchten die beteiligten Partner übereilte Ziele der Bundes- und der Landesregierung umsetzen, denen nach wie vor ein Gesamtkonzept fehlt (Quellen siehe z.B. unter Presse). Dafür sind sie bereit eine der schönsten Landschaften - unsere Heimat - zu opfern.

Bei vernunftkraft.de heißt es z.B.:
Gut gemeint ist, wie so oft, das Gegenteil von gut gemacht: Mit einer milliardenschweren Subventionsmaschinerie haben wir enorme Stromerzeugungskapazitäten im Bereich Windkraft und Photovoltaik geschaffen. Deren tatsächlicher Beitrag zur Versorgung ist aber sehr gering.
Zum aus Umweltsicht relevanten Primärenergiebedarf tragen Windkraft und Photovoltaik zusammen nur rund 2 % bei.
Bezogen auf die Teilmenge Stromverbrauch liefern sie rund 11 %.
Dabei hat der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik bislang kein einziges Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk überflüssig gemacht. Im Gegenteil: der beschleunigte Ausbau der gegenwärtig dominierenden Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien erfordert nun den Bau neuer Gaskraftwerke.
Die gegenwärtige Förderpraxis ignoriert wesentliche ökonomische und physikalische Zusammenhänge. In perfekter planwirtschaftlicher Manier werden Ausbauziele definiert und abgearbeitet. Aber die Ergebnisse gehen am tatsächlichen Bedarf vorbei.
Unser Bundespräsident hat recht: mit mehr Subventionen und Planwirtschaft werden wir in Sachen “Energiewende” nichts erreichen.

Gaskraftwerke sind teuer und werden momentan nicht gebaut, da es irrsinnigerweise wirtschaftlicher ist, Braunkohlekraftwerke an ihre Grenzen zu fahren, da die CO2-Zertifikate nicht zuletzt wegen des Ökostroms ins Bodenlose gefallen sind. Unsere Ökostrom Politik führt also direkt zur Erhöhung des CO2 Ausstoßes, was sicher anders geplant war.

Während die Taunuswind, ein Tochterunternehmen der ESWE (Unternehmen der Stadt Wiesbaden) über Windräder auf dem Taunuskamm grübelt, möchte Wiesbaden gleichzeitig UNESCO Weltkulturerbe werden. Andere Gremien denken darüber nach, den Rheingau-Taunus zum Biosphärenreservat zu erklären. Passt dies zusammen?

Die Eingriffe in die Natur würden größtenteils irreversibel sein. Der Lebensraum von Tieren ist bedroht, Rotmilanen und anderen schützenswerten Vogelarten wird der Lebensraum genommen, den Kranichzügen und Fledermäusen werden Riesenräder in die Flugbahn gebaut und pro Windrad müssen 8.000 bis 9.000 qm Buchenwald gerodet werden (www.juwi.de).

Abgesehen davon, dass dieser Windwahn unsere Landschaften zerstört, ist der Nutzen der Anlagen längst widerlegt. Der Strom lässt sich aus den zahlreichen Wind-"Parks" kaum abtransportieren, bisweilen werden sie ganz abgeschaltet, damit es nicht zum Netzkollaps kommt. Der Verbraucher bezahlt auch für nicht eingespeiste Energie! Selbst Frau Merkel hat in ihrer Regierungserklärung zum Haushalt 2012 am 12.09.2012 gesagt: "... Wir haben Planungen bei der Windenergie, die ÜBER 60% über dem liegen, was wir an Windenergie in den nächsten Jahren brauchen". Ähnlich äußerte sich auch unser neuer Umweltminister "... Wenn die Bundesländer die Energiewende weiter unkoordiniert vorantreiben, werden wir am Ende doppelt so viel Wind- und Solarkapazitäten haben wie nötig, und das würde entsprechend höhere Kosten nach sich ziehen".

Bitte informieren Sie sich ausführlich! Wir haben auf diesen Seiten viele Informationen für Sie zusammengetragen. Wir empfehlen zusätzlich allen Ratsuchenden und natürlich insbesondere unseren Kritikern: Machen Sie bitte unbedingt einen Ausflug in den Soonwald, überzeugen Sie sich dort persönlich von gutachterlich attestierter Unbedenklichkeit für Mensch, Umwelt und Natur. Entscheiden Sie sich dann!

Wenn Sie NEIN zu diesem Projekt sagen, werden Sie kostenlos Mitglied und/oder unterstützen Sie uns, vielen Dank.

Wenn Sie NEIN zu diesem Projekt sagen, setzen Sie doch ein Zeichen:
Sie sind Kunde der ESWE und können es nicht mit Ihrem Gewissen vereinbaren, dass weiterhin ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung die Bebauung des Taunusskamms mit industriellen Windkraftanlagen vorangetrieben wird? Dann wechseln Sie mit genau diesem Hinweis Ihren Versorger. Aus Erfahrung ist damit sogar immer eine spürbare Entlastung Ihrer Energieausgaben gegeben.
Noch einen Schritt weiter können Sie mit dem Wechsel zu windkraftfreiem Strom gehen, Beispiele dazu  finden Sie unter diesem Link. 
Damit der Wechsel ohne böses Erwachen funktioniert, empfehlen wir in den Vergleichsportalen folgende Sucheinstellungen: keine Boni berücksichtigen (die holen sich die meisten Anbieter im 2. Jahr sowieso zurück), mindestens 1 Jahr (oder sogar länger) Preisgarantie, kurze Kündigungsfristen (z.B. monatlich). Beachten Sie bitte auch die Kundenbewertungen, dann wird Wechseln auch für Sie zum Klacks.

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