Keine Windräder auf Hoher Wurzel

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Inzwischen ist auch dem Wiesbadener Kurier bekannt, dass die Hohe Wurzel planerisch im TPEE keine Rolle mehr spielt (Link). Am gestrigen Freitag hatte die Zeitung noch geschrieben "Hohe Wurzel ist weiter im Rennen".

Genau in der Manier wollen die Grünen angabegemäß noch Einfluss auf das RP nehmen um die Windräder auf die Hohe Wurzel zu bringen - Zitat: "Umweltdezernent Andreas Kowol (Grüne) erklärte noch einmal: „Wir müssen mehr tun, als wir bislang getan haben. Auch die Windräder auf dem Taunuskamm müssen kommen “ (s. Link). Gleichzeitig hat man mit Unterstützung von Rot-Rot auch noch den "Klimanotstand" ausgerufen. Was kommt nun - Verbot von Autos in der Stadt, Verbot von Straßenfesten, Verbot von Silvesterfeuerwerk, Verbot ...

Und wenn wir das Klima dann alternativ- und nutzlos mit 100-en Milliarden in D verbessert haben, sagen wir Indien, China und der USA Bescheid, dass am deutschen Wesen die Welt genesen soll?

Umstrittener TPEE von Regionalversammlung genehmigt

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Für Taunus und Odenwald kein guter Tag - am 14 Juni wurde in der Regionalversammlung der heftig umstrittene Teilplan Erneuerbare Energien mit den Stimmen von CDU, SPD und Bündnis 90/ Die Grünen beschlossen, einzig FDP und AfD stimmten dagegen.

 „Windvorranggebiet“ bedeutet, dass Investoren nur ein im Umfang und zeitlicher Dimension reduziertes Genehmigungsverfahren für die Errichtung von WKA durchlaufen müssen.

Angeblich wurde Denkmalschutz damit z.B. bereits vorab "abgewogen".Bei vielen Flächen findet sich als  "Abwägung" inzwischen nur ein sehr abenteuerliches "ja, geht eigentlich nicht, aber wir haben doch sonst nix und müssen 2% geben, also lassen wir das so".

Die Hohe Wurzel ist vom TPPE immerhin verschont worden, wir sehen aber für den Taunuskamm auf den unten rot dargestellten künftigen Baugebieten nach wie vor folgende Gefährdung:
- Zerstörung des Landschaftsbildes um Taunusstein und Wiesbaden
-Trinkwassergefährdung durch den Bau und Betrieb von industriellen Windkraftanlagen in einem hydrogeologisch hochsensiblen Gebiet
-Aushebelung des Denkmalschutzes
-Risiko für den Natur- und Artenschutz

Vermutlich werden auch künftig Gerichte über diesen Unsinn befinden müssen.

 Windvorranggebiete

 

Das CO2-Syndrom

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Ein bemerkenswerter Artikel, der im "unabhängigen Spiegel" sicher schon gar nicht mehr erscheinen würde:  Link

Aufstellung Sachlicher TPEE Südhessen – Infoveranstaltung in Idstein am 06. Mai

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Öffentliche Informationsveranstaltungen des RP Darmstadt zum “Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien Südhessen” in den besonders betroffenen Landkreisen (Link zur Prssemeldung des RP):

    Schlüchtern am 2. Mai 2019 (Stadthalle)
    Idstein am 6. Mai 2019 (Stadthalle)
    Erbach am 8. Mai 2019 (Werner Borchers Halle)

Der Beginn ist jeweils für 19 Uhr vorgesehen. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen.

Aktueller Stand:

- Reginalversammlung hat Ende letzten Jahres wegen fachlicher Mängel die Beschlussfassung ausgesetzt, das soll mit 3 Infoveranstaltungen und einer "Weißflächenlösung" (Link1, Link2) geheilt werden

- die aktuelle (geänderte/begründete) Beschlussfassung bzw. Vorlage wurde u.E. leider nicht veröffentlicht, der veraltete Stand findet sich hier.

- alle Vorranggebiete auf dem Taunuskamm sollen trotz unserer umfangreichen Gutachten beschlossen werden. Gemäß gesetzlicher TPEE Grundlage geht es dann nicht mehr darum, "ob gebaut wird, sondern nur noch wie". Belange des Denkmalschutzes sowie Landschaftsbild und Kulturlandschaft gelten dann bereits als abgewogen!

- auch ein Knaller ist der in mehreren "Abwägungen" nach Auflistung zahlreicher Nichtgenehmigungsgründe "final abwägende Satz" hier am Bsp. der Hohen Wurzel: "Das Vorranggebiet 2-433 hat eine Größe von 392 ha, so dass ein Windpark mit mehr als drei WEA errichtet werden könnte. Sechs der geplanten Anlagenstandorte lagen innerhalb des Vorranggebietes 2-433. Für die Errichtung eines Windparks mit deutlich mehr als drei WEA besteht die Möglichkeit eine effektive Windenergienutzung in diesem Bereich zu konzentrieren und damit ein großes öffentliches Interesse an der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien an dieser Stelle zu begründen. Mit der Steuerung der Windenergienutzung durch den Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien auf Flächen in der Größenordnung von 2 % der Planungsregion bestehen auch keine weiteren Alternativen für die Errichtung von Windparks, so dass an dieser Fläche festgehalten wird."

 Presseaertikel:

Wiesbadener Tagblatt vom 04.05.2019

FAZ vom 08.05.2019

Wiesbadener Kurier vom 09.05.2019

 

Weißflächen Taunuskamm

Anerkennung als Umweltvereinigung

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Wir freuen uns, dass unsere inzwischen langjährige engagierte Arbeit zum Schutz von Mensch und Natur  inzwischen dazu geführt hat, dass der Verein RdTK als Umweltvereinigung nach § 3 Abs. 1 und 3 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) anerkannt wurde.

Dies ermöglicht unserem Verein die Einlegung von Rechtsbehelfen gemäß § 3 Abs. 1 und 3 des UmwRG bezogen auf die in unserer Satzung definierten "Räumlichkeiten"  des Rheingau-Taunus-Kreises und der Landeshauptstadt Wiesbaden.

GRÜNE WILLKÜR

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Die darmstädter Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Bündnis 90/Die Grünen) ist offenbar bereit, sich über geltendes Recht hinwegzusetzen. Nur so erklärt es sich, daß das Regierungspräsidium den Taunuskamm, insbesondere die Hohe Wurzel als Windvorranggebiet festlegen will, obwohl die gleiche Behörde genau in diesem Gebiet einen Bauantrag für 10 Windrädern aus Gründen des Trinkwasserschutzes, des Artenschutzes sowie des Denkmalschutzes abgelehnt hat und deswegen mir ESWE immer noch in gerichtlicher Auseinandersetzung steht. Unmittelbar nach der Landtagswahl, legt die grüne Regierungspräsidentin einen auf schwerwiegenden Verfahrensfehlern und inhaltlichen Falschdarstellungen beruhenden Regionalplan für Windvorranggebiete zur Beschlussfassung vor. Die hessischen Fachbehörden HLNUG sowie das Regierungspräsidium selbst hatten Ende 2016 nach intensiver Prüfung dokumentiert, dass eine Ausnahmegenehmigung für den Bau und Betrieb von WEA auf der Hohen Wurzel nicht erteilt werden kann. Das Landesamt für Denkmalpflege stellte zudem klar, dass die „Eignung als Vorranggebiet nicht gegeben ist“. Offensichtlich setzt sich die grüne Regierungspräsidentin über alle Ablehnungsgründe der Behörden hinweg. Die brachiale Vorgehensweise wird einer juristischen Überprüfung keinesfalls standhalten.

Auch ist zu prüfen, ob die skandalöse Beschlussvorlage ausschließlich auf schlampigen bzw. fehlerhaften Bearbeitungsabläufen beruht, oder politische Einflussnahme die eigentliche Ursache ist.
Lesen Sie hier einen aktuellen Bericht dazu in der FAZ.

Es ist einfach ein Unding - Terroristen, die im Hambacher Forst Polizisten angreifen, als Aktivisten zu feiern und gleichzeitig den Naturschutz mit Füßen zu treten, indem Schutzgebiete im Taunus, Odenwald, Reinhardswald, Kaufunger Wald usw. (s. z.B. ZDF Beitrag- Frontal 21) usw. der Zerstörung für (nutzlose) WKA-Industriegebiete im Wald preisgegeben werden.

Einen recht treffenden Kommentar dazu fanden wir auch bei o.g. FAZ Artikel:
"Hessen hat Grün gewählt und bekommt dafür die Quittung. Dafür wird der Wald im Odenwald für die Windräder gerodet und Vögel geschreddert. Vor Jahren ein Unding für die Grünen, heute wird der Schutz der Natur den Windrädern geopfert.
Ein Hektar Wald produziert 9t Sauerstoff , speichert 358t CO, fildert 50t Staub und 1,7 mio l. Alles auf das Jahr gerechnet. (Quelle Forst BW.)
Wenn die Grünen um den Hambacher Forst so einen Aufstand machen, sollte hier auch der Bürger gegen die Pläne der Grüne auf die Barrikaden gehen, denn zusammenhängende Waldgebiete sollten erhalten bleiben, und nicht der Grünen Windkraftlobby geopfert werden."

Premiere der Kino-Doku “End of Landschaft”

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Jörg Rehmann, bekannt durch seine seine Beteiligung an dem Buch „Geopferte Landschaften“ (Hrg. Georg Etscheit, Heyne München 2016) hat nun einen beeindruckenden Kinofilm mit dem Titel „End of Landschaft – Wie Deutschland das Gesicht verliert“ gemacht (s.a. kostenpflichtiger Artikel der FAZ hier). Premiere war am 02.10.2018

Weitere Termine und Informationen finden Sie hier.

Kinospot der Deutschen Wildtier Stiftung

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"Der Ausbau der Windenergie aus reinen Profitgründen ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. In Deutschland fallen den Windkraftanlagen heute im Jahr bis zu 250.000 Fledermäuse und über 12.000 Greifvögel zum Opfer. Besonders gilt das im Wald."

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat einen aktuellen Kinospot gegen Windkraft im Wald laufen.

Diesen Spot und weitere ergänzende Informationen können Sie unter diesem Link ansehen.

Windräder rücken in weite Ferne

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"Der Wiesbadener Energieversorger Eswe stellt seine Pläne für den Taunuskamm in Frage. Damit reagiert er auf Vorgaben des VGH für den laufenden Rechtsstreit mit dem Regierungspräsidium."

"Die Experten der Eswe Versorgung würden „die aktuellen Entwicklungen“ weiterhin beobachten, teilte der Sprecher des Unternehmens gestern auf Anfrage mit. Die Unterlagen für den geplanten Windpark habe man im April 2015 eingereicht. Seitdem hätten sich die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage geändert. „Erst nach einer abschließenden Entscheidung und Bekanntgabe der genehmigten Anlagen steht fest, wie ökologisch und ökonomisch sinnvoll das Projekt ist.“

Vor drei Monaten, also vor dem Spruch des VGH, hatte das Unternehmen noch erklärt, an seinen Plänen festhalten zu wollen. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass zwei solcher Projekte im Rheingau aufgegeben worden seien, hieß es damals auf Anfrage dieser Zeitung. Gestern kündigte der Sprecher eine Evaluierung an, die „als Grundlage für eine Beratung mit dem Aufsichtsrat“ diene."

"Es liege in der Verantwortung des Wiesbadener Oberbürgermeisters, endlich die Reißleine zu ziehen, um den Schutz des Wiesbadener Trinkwassers sicherzustellen, sagte Carsten Gödel von der Initiative „Rettet den Taunuskamm“. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender habe Gerich die Pflicht, das Projekt endgültig zu beenden. Wie berichtet, hatte das Regierungspräsidium die Genehmigung sämtlicher Anlagen verweigert. Vor allem monierte es, das die vorgesehenen Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers nicht genügten."

Lesen Sie den vollständigen Artikel vom 17.01.2018 hier bei faz.net

Lesenswert ist ebenfalls der zugehörige Kommentar vom 17.01.2018 hier bei faz.net

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